Lerntagebuch
Das Konzept eines „Lerntagebuchs“ ist neu für mich. Zum ersten Mal siehe ich mich gezwungen über mich, über meine Kenntnisse und über das, was ich tagtäglich dazulerne, nachzudenken und zu schreiben.
Persönliche Erfahrungen mit neuen Medien / digital tools
Bis vor kurzem habe ich mir nie über Computer, Handy & Co Gedanken gemacht. Ich habe zwei Jahre lang auf einer Bank gearbeitet, jeden Morgen meinen PC angeschaltet und dann den ganzen Tag mit diesem Werkzeug gearbeitet, ohne mir dabei viele Fragen zu stellen. Richtig bewusst wurde es mir nur, wenn unser Computersystem nicht funktionierte und wir nicht mehr in der Lage waren, die Kunde zu bedienen. Erst in solchen Momenten wird einem bewusst, wie sehr wir doch von den Technologien abhängig sind. Ein ähnliches Gefühl überkam mich, als mein Laptop vor kurzem den Geist abgab. Ich fühlte mich an jenem Abend einfach nur hilflos: mein halbes Leben befand sich auf dieser Festplatte und nun? An Sicherheitskopien hatte ich natürlich nicht gedacht. Zudem wollte ich noch für die Uni arbeiten, doch ohne PC kein Internet, ohne Internet keinen Zugang zur Uni.... Ein Wandel hat sich also in meinem Leben vollzogen: früher schrieb ich alles auf der Hand, ordnete meine Blätter in einem Ordner. Seit ein paar Monaten benutze ich fast ausschließlich meinen PC nicht fürs Schreiben sondern auch für meine Fotos, meine Musik und das Internet.
September 2008
In den ersten zwei Wochen an der Uni wurde mir sehr schnell bewusst, dass sich ein großer Wandel vollzogen hat: Computer und Internet sind an der Uni.lu wie Bleistift und Gummi: man braucht sie um zu „überleben“, um studieren zu können. Ich hatte bis dato nicht gerade viel Ahnung von Computern und hegte auch kaum Interessen dafür. Bisher schrieb ich meine Texte meistens auf der Hand. Internet ja, aber nur um meine Mails lesen zu gehen oder manchmal einen Blick auf Facebook zu werfen. Doch jetzt war ich gezwungen meine Ansichten zu ändern, etwas Neues zu wagen.
Moodle
Als erste bekamen wir eine Einführung in die Plattform „Moodle“, die uns Studenten untereinander, aber auch mit den Professoren verbindet und das wichtigste Hilfsmittel im Studium ist. Hier finden wir alle Dokumente, die wir für den jeweiligen Unterricht benötigen, ein aktueller Stundenplan und Foren, wo wir die Aufgaben auf die Plattform aufladen können. Besonders das Abgeben von den Aufgaben finde ich super, denn die Studenten sind sich sicher, dass der Dozent die Aufgabe bekommen hat. Datum und Zeit werden angeben, und sowohl die Schüler wie die Professoren haben Zugang zu diesen Informationen. Anfangs war es schon komisch jeden Tag auf Moodle online zu sein, doch inzwischen gehört es einfach dazu. Es ist fast zu einem Automatismus geworden: einloggen, Mails lesen, in den Foren nachschauen, Aufgaben abgegeben.
http://moodle.flshase.uni.lu
Apple
Eine ganz neue Erfahrung war das Umgehen mit einem Apple Computer und den Apple Programmen. Zuhause arbeite ich immer mit Windows und es war schon ungewöhnlich, plötzlich ein neues System vor sich zu haben. Inzwischen weiß ich, was „Safari“ bedeutet bei Apple, wie ich eine zweite Internetseite aufmachen kann, wie ich Programme wie Textverarbeitung, Tabellenerstellen oder Präsentationen herstellen finde.
Digitaler Fotoapparat
Anfang des Monats habe ich mir dann endlich einen Fotoapparat gekauft. Bisher habe ich mich nie besonders dafür interessiert, weil ich meistens die Fotos von Freunden bekommen habe. Doch jetzt merke ich, wie toll es ist, selbst Fotos zu machen, zu bearbeiten und sie nachher anzusehen. Vor allem für das Bearbeiten der Fotos habe ich mich interessiert. Fotos in einen Text einfügen konnte ich schon, doch plötzlich diese Fotos zu komprimieren, stellte schon ein Problem dar. Während dem „temps de terrain“ probierte ich die verschiedenen Szenarien so gut wie möglich zu fotografieren und in unser Feldbeobachtungsbuch einzufügen. Auch das Bestrafungssystem in der Klasse wollte ich anhand von Fotos und Text darstellen und ich bemerkte, dass die Methode „by trial and error“ sich manchmal als die Beste herausstellte. Zudem haben wir die Fotos gebraucht um unser Poster vom ersten Temps de terrain in der Klasse vorzustellen. Ein anders Mal haben wir im Seminar Researching (Field 1- Seminar 1) eine Artefaktanalyse des Campus Walferdange unternommen und dabei wichtige Artefakte fotografiert und in einer Präsentation verarbeitet.
http://moodle.flshase.uni.lu/file.php/73/moddata/assignment/588/2179/andre_artifact_20081019.ppt?forcedownload=1
Ein weiterer Punkt betreffend die Fotos ist das Erstellen eines Fotoalbums im Internet. Es hat jetzt nicht direkt etwas mit der Uni zu tun, doch durch das vermehrte Benutzen eines Fotoapparats, durch das Bearbeiten der Fotos und das Benutzen des Internets traute ich mich endlich, ein Fotoalbum zu herstellen. Bisher hegte ich immer Misstrauen gegenüber solchen Alben, ich entwickelte meine Fotos noch auf die traditionelle Art und klebte sie in ein Album ein. Doch jetzt, nach dem Erstellen des ersten Albums anhand der digitalen Fotos, bin ich begeistert.
www.myfotobook.de
Glossar erstellen
Für die Uni versuchte ich ein Glossar zu erstellen anhand einer Tabelle. Jedoch reihte ich die Wörter aneinander ohne sie dem ABC nach zu sortieren. Ich kannte zwar die Funktion „ABC“ im Word Programm, doch anfangs gelang es mir nur, die erste Spalte dem ABC nach zu ordnen. Erst nach mehren versuchen gelang es mir alles dem ABC nach zu ordnen. In solchen Momenten bemerke ich, wie sehr doch das Benutzen eines Computers den Alltag eines Studenten erleichtert. (TCL 4: Educating, Seminar 3).
http://moodle.flshase.uni.lu/file.php/194/moddata/forum/1353/27357/Glossar_Text_4.doc
Google Scholar / Zotero
Für die größte Überraschung sorgte aber Google Scholar und Zotero. Bisher war ich immer der Meinung, Internet sei gut für schnelle Informationen, doch richtig wissenschaftlich arbeiten mit Hilfe des Internets konnte ich mir kaum vorstellen. Doch Google Scholar und Zotero erleichtern uns Studenten das Leben ungemein. Diejenigen, die schon ein paar Hausarbeiten hinter sich haben, Bibliographien erstellen mussten, wissen ein Programm wie Zotero ungemein zu schätzen. Besonders toll finde ich, dass die Professoren uns diese Tipps geben, dass sie den Umgang mit dem Internet fördern anstatt ihn zu untersagen.
http://scholar.google.lu/ und www.zotero.org
Neue Medien in der Schule
Anfangs habe ich einfach nicht verstanden, warum wir so viel von neuen Medien oder „digital tools“ auf der Uni redeten. Wir leben umgeben von diesen Werkzeugen, doch was hat dies mit Schule oder Schülern zu tun? Diesbezüglich musste ich meine Meinung ändern, als ich meinem kleinem Bruder (6. Schuljahr) über die Schulter schaute und sah, wie flink er sich im Internet zurecht fand, wie er einen Teil seiner Hausaufgaben per Internet abgab. Seine Lehrerin motiviert ihn und seine Mitschüler, Texte zu schreiben und online zu setzen. Desweiteren motiviert sie die Kinder zum Lesen und sie können dann freiwillig Fragen per Internet beantworten. Es macht ihm viel mehr Spaß, etwas auf dem Computer zu schreiben wie mit der Hand und er fühlt sich bestätigt, weil seine Freunde seine Texte lesen können. Der Umgang mit Computern und Internet ist für ihn selbstverständlich, während es für mich erst eine Überwindung war. Selbst im Unterricht versucht die Lehrerin den Kindern den Umgang mit dem Computer zu erleichtern: einmal die Woche schreiben die Kinder ihre Texte auf dem PC, lernen so ihre Texte zu formatieren.
www.antolin.de oder www.blindekuh.de oder www.la-conjugaison.fr
November 2008
„Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden“
Ich habe das Buch Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden von Steven Johnson gelesen und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Der Autor versucht uns eine ganz neue Sichtweise darzulegen. Bisher hieß es immer wir seien in einer Abwärtsspirale, wir würden immer mehr verblöden durch TV und Computerspiele, wir wurden zu nichtsnutzigen „Couchpotatoes“ mutieren. Doch er behauptet: „ Die Massenkultur wird immer anspruchsvoller und verlangt Jahr für Jahr größere kognitive Leistungen von uns. Man könnte von einer Art positiver Gehirnwäsche sprechen.“ ( Johnson, 2005). Ich habe mich nach der Lektüre dabei ertappt, als ich Criminal Minds geschaut habe, ob es wirklich zutrifft, was der Autor behauptet. Seiner Meinung nach haben sich die Handlungsstränge vermehrt, es gibt mehre Beziehungen zwischen den verschiedenen Personen, mehrere Andeutungen zu früheren Folgen oder Geschehnissen. Und tatsächlich wurde mir bewusst, dass ich diese Vielsichtigkeit mag, die in den Sitcoms verborgen ist. Selbst wenn die Folge vorbei ist, grübele ich manchmal über den Ausgang der Folge.
Nach der Lektüre des Buches erstellte ich Lektürenotizen, damit ich mich später noch erinnere, welche Ausdrücke der Autor gebrauchte, welche Themen er bearbeitete. Ich erstellte eine Tabelle mit zwei Spalten, die ich nun für alle Lektürenotizen gebrauche.
Zoho.com
Im Kurs vom 4 November haben wir die Website http://zoho.com entdeckt und ich war wirklich erstaunt, dass es möglich ist, Texte und Präsentationen über das Internet zu erstellen ohne Zugang zu den üblichen Programmen wie Word oder PowerPoint zu haben.
FlauntR.com
Desweiteren haben wir die Seite www.flauntR.com kennengelernt. Hier können wir unsere Fotos in tolle Postkarten verwandeln und sogar drucken lassen. All diese Seiten habe ich bisher noch nicht gekannt und habe sie auch meiner Familie gezeigt. Es ist schon überraschend, was sich alles auf dem Web 2.0 befindet.
PDF
Eine neue Erkenntnis habe ich auch bekommen, was das pdf Format betrifft. Irgendwie hatte ich mir gedacht wenn ich anstelle von .doc einfach .pdf dranhänge, hätte ich ein PDF Format. Leider wurde ich etwas Besserem belehrt ;-) inzwischen habe ich mir ein Free PDF Writer heruntergeladen.
PrintScreen
Im selben Kurs hat man uns auch gezeigt, wie wir mit PrintScreen arbeiten können. Dies ist besonders interessant bei Powerpoint Präsentationen sowie um Dokumente zu illustrieren. (TCL 6.2 New Media, Seminar 3).
http://www.slideshare.net/tiiiinchen/seminar3mediaapprendre-avec-et-par-les-nouvelles-technologies2008114-presentation/
Temps de terrain
Während den drei Wochen in der Schule haben wir manchmal Arbeitsblätter für die Kinder vorbereitet und viel mit Bildern gearbeitet, weil wir in einem ersten Schuljahr waren. Als etwas knifflig hat sich das Vorbereiten eines Liesblattes herausgestellt, denn wir mussten die Bildchen mit dem Text in Einklang bringen. Für den Rechenunterricht stellten wir ein Arbeitsblatt mit Stäbchenrechnungen her. Wir lernten auch, dass wir die Schrift „Comic Sans Ms“ benutzen sollten, weil hier das a richtig ausgeschrieben wird: a (Arial) und a (Comic Sans MS). Dies ist einfacher für die Kinder.
Flickr.com
Im Fernsehen wurde letztlich Barack Obama gezeigt, der seine Fotos auf www.flickr.com veröffentlicht. Er benutzt dieses Medium, um den Menschen näher zu kommen, um sich vom Bild des steifen Politikers zu lösen. Auf flickr.com finden wir Fotos von seiner Familie, von seinem Alltag, von seinem Wahlkampf. Dies zeigt, dass das Internet inzwischen unersetzlich geworden ist. Nicht nur Fernsehen, Zeitungen oder Radio spielen eine wichtige Rolle, sondern auch vermehrt das Internet. Dieses neue Medium, besonders das Web 2.0, erlaubt den Menschen aktiv am Geschehen teilzunehmen. Auf flickr können alle Benutzer ihre Fotos posten, ihre eigene Seite herstellen, genauso wie der neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten.
Scanner
Nach dem neuen Laptop, einem Fotoapparat habe ich mir auch einen neuen Drucker-Scanner zugelegt. Anfangs dachte ich, dass es mir ihn nicht wirklich brauchen wurde, doch inzwischen habe ich auch in diesem Punkt meine Meinung geändert. Besonders während des „temps de terrain“ griff ich desöfteren auf den Scanner zurück, um einzelne Seiten aus Büchern zu scannen und dann weiter zu verarbeiten. Wir waren ja zu zwei im Praktikum und es war manchmal von Nutzen, der Partnerin verschiedene Dokumente zu mailen oder der Lehrerin.
In der Zeitung „Luxemburger Wort“ habe ich anfangs Oktober einen interessanten Artikel über das Web 3.0 gelesen. Ich dachte mir, dass dieser Artikel vielleicht von Nutzen in meinem Dossier réflexif sein könnte. Ich habe in gescannt und gespeichert, damit er immer wieder abrufbar ist.
Neue Medien und „alte Medien“
Am 30. Oktober 2008 war Herr Bob Reuter zu Gaste bei dem Radiosender 100,7 zum Thema „Schoul am Liewen – Media“. Die Sendung drehte sich hauptsächlich um den Gebrauch der neuen Medien in Schulen, aber auch um die Ausbildung der zukünftigen Lehrer. Dieser Beitrag hat also uns Studenten direkt betroffen, denn wir sind in der Ausbildung, wir müssen lernen e-kompetent zu werden und sollen später im Unterricht den Computer sowie den Umgang mit neuen Medien den Schülern zu erleichtern.
http://100komma7.lu/index.php?page=efiche&eid=61757&month=10&day=30&year=2008
Dezember 2008
Inhaltsverzeichnis / Deckblatt
Für das Layout vom Projet de découverte sowie für die verschiedenen Hausarbeiteten habe ich mehr näher mit den verschiedenen Funktionen von Word beschäftigt und herausgefunden, dass es schon festgelegte Deckblätter gibt sowie wie ein automatisches Inhaltsverzeichnis. Das Programm passt das Inhaltsverzeichnis den Seiten an, und wir müssen dies nicht mehr manuell machen.
(TCL 5: Schooling, Semesterarbeit).
Persönliche Erfahrungen mit neuen Medien / digital tools
Bis vor kurzem habe ich mir nie über Computer, Handy & Co Gedanken gemacht. Ich habe zwei Jahre lang auf einer Bank gearbeitet, jeden Morgen meinen PC angeschaltet und dann den ganzen Tag mit diesem Werkzeug gearbeitet, ohne mir dabei viele Fragen zu stellen. Richtig bewusst wurde es mir nur, wenn unser Computersystem nicht funktionierte und wir nicht mehr in der Lage waren, die Kunde zu bedienen. Erst in solchen Momenten wird einem bewusst, wie sehr wir doch von den Technologien abhängig sind. Ein ähnliches Gefühl überkam mich, als mein Laptop vor kurzem den Geist abgab. Ich fühlte mich an jenem Abend einfach nur hilflos: mein halbes Leben befand sich auf dieser Festplatte und nun? An Sicherheitskopien hatte ich natürlich nicht gedacht. Zudem wollte ich noch für die Uni arbeiten, doch ohne PC kein Internet, ohne Internet keinen Zugang zur Uni.... Ein Wandel hat sich also in meinem Leben vollzogen: früher schrieb ich alles auf der Hand, ordnete meine Blätter in einem Ordner. Seit ein paar Monaten benutze ich fast ausschließlich meinen PC nicht fürs Schreiben sondern auch für meine Fotos, meine Musik und das Internet.
Lerntagebuch des 1. Semesters
September 2008
In den ersten zwei Wochen an der Uni wurde mir sehr schnell bewusst, dass sich ein großer Wandel vollzogen hat: Computer und Internet sind an der Uni.lu wie Bleistift und Gummi: man braucht sie um zu „überleben“, um studieren zu können. Ich hatte bis dato nicht gerade viel Ahnung von Computern und hegte auch kaum Interessen dafür. Bisher schrieb ich meine Texte meistens auf der Hand. Internet ja, aber nur um meine Mails lesen zu gehen oder manchmal einen Blick auf Facebook zu werfen. Doch jetzt war ich gezwungen meine Ansichten zu ändern, etwas Neues zu wagen.
Moodle
Als erste bekamen wir eine Einführung in die Plattform „Moodle“, die uns Studenten untereinander, aber auch mit den Professoren verbindet und das wichtigste Hilfsmittel im Studium ist. Hier finden wir alle Dokumente, die wir für den jeweiligen Unterricht benötigen, ein aktueller Stundenplan und Foren, wo wir die Aufgaben auf die Plattform aufladen können. Besonders das Abgeben von den Aufgaben finde ich super, denn die Studenten sind sich sicher, dass der Dozent die Aufgabe bekommen hat. Datum und Zeit werden angeben, und sowohl die Schüler wie die Professoren haben Zugang zu diesen Informationen. Anfangs war es schon komisch jeden Tag auf Moodle online zu sein, doch inzwischen gehört es einfach dazu. Es ist fast zu einem Automatismus geworden: einloggen, Mails lesen, in den Foren nachschauen, Aufgaben abgegeben.
http://moodle.flshase.uni.lu
Apple
Eine ganz neue Erfahrung war das Umgehen mit einem Apple Computer und den Apple Programmen. Zuhause arbeite ich immer mit Windows und es war schon ungewöhnlich, plötzlich ein neues System vor sich zu haben. Inzwischen weiß ich, was „Safari“ bedeutet bei Apple, wie ich eine zweite Internetseite aufmachen kann, wie ich Programme wie Textverarbeitung, Tabellenerstellen oder Präsentationen herstellen finde.
Oktober 2008
Digitaler Fotoapparat
Anfang des Monats habe ich mir dann endlich einen Fotoapparat gekauft. Bisher habe ich mich nie besonders dafür interessiert, weil ich meistens die Fotos von Freunden bekommen habe. Doch jetzt merke ich, wie toll es ist, selbst Fotos zu machen, zu bearbeiten und sie nachher anzusehen. Vor allem für das Bearbeiten der Fotos habe ich mich interessiert. Fotos in einen Text einfügen konnte ich schon, doch plötzlich diese Fotos zu komprimieren, stellte schon ein Problem dar. Während dem „temps de terrain“ probierte ich die verschiedenen Szenarien so gut wie möglich zu fotografieren und in unser Feldbeobachtungsbuch einzufügen. Auch das Bestrafungssystem in der Klasse wollte ich anhand von Fotos und Text darstellen und ich bemerkte, dass die Methode „by trial and error“ sich manchmal als die Beste herausstellte. Zudem haben wir die Fotos gebraucht um unser Poster vom ersten Temps de terrain in der Klasse vorzustellen. Ein anders Mal haben wir im Seminar Researching (Field 1- Seminar 1) eine Artefaktanalyse des Campus Walferdange unternommen und dabei wichtige Artefakte fotografiert und in einer Präsentation verarbeitet.
http://moodle.flshase.uni.lu/file.php/73/moddata/assignment/588/2179/andre_artifact_20081019.ppt?forcedownload=1
Ein weiterer Punkt betreffend die Fotos ist das Erstellen eines Fotoalbums im Internet. Es hat jetzt nicht direkt etwas mit der Uni zu tun, doch durch das vermehrte Benutzen eines Fotoapparats, durch das Bearbeiten der Fotos und das Benutzen des Internets traute ich mich endlich, ein Fotoalbum zu herstellen. Bisher hegte ich immer Misstrauen gegenüber solchen Alben, ich entwickelte meine Fotos noch auf die traditionelle Art und klebte sie in ein Album ein. Doch jetzt, nach dem Erstellen des ersten Albums anhand der digitalen Fotos, bin ich begeistert.
www.myfotobook.de
Glossar erstellen
Für die Uni versuchte ich ein Glossar zu erstellen anhand einer Tabelle. Jedoch reihte ich die Wörter aneinander ohne sie dem ABC nach zu sortieren. Ich kannte zwar die Funktion „ABC“ im Word Programm, doch anfangs gelang es mir nur, die erste Spalte dem ABC nach zu ordnen. Erst nach mehren versuchen gelang es mir alles dem ABC nach zu ordnen. In solchen Momenten bemerke ich, wie sehr doch das Benutzen eines Computers den Alltag eines Studenten erleichtert. (TCL 4: Educating, Seminar 3).
http://moodle.flshase.uni.lu/file.php/194/moddata/forum/1353/27357/Glossar_Text_4.doc
Google Scholar / Zotero
Für die größte Überraschung sorgte aber Google Scholar und Zotero. Bisher war ich immer der Meinung, Internet sei gut für schnelle Informationen, doch richtig wissenschaftlich arbeiten mit Hilfe des Internets konnte ich mir kaum vorstellen. Doch Google Scholar und Zotero erleichtern uns Studenten das Leben ungemein. Diejenigen, die schon ein paar Hausarbeiten hinter sich haben, Bibliographien erstellen mussten, wissen ein Programm wie Zotero ungemein zu schätzen. Besonders toll finde ich, dass die Professoren uns diese Tipps geben, dass sie den Umgang mit dem Internet fördern anstatt ihn zu untersagen.
http://scholar.google.lu/ und www.zotero.org
Neue Medien in der Schule
Anfangs habe ich einfach nicht verstanden, warum wir so viel von neuen Medien oder „digital tools“ auf der Uni redeten. Wir leben umgeben von diesen Werkzeugen, doch was hat dies mit Schule oder Schülern zu tun? Diesbezüglich musste ich meine Meinung ändern, als ich meinem kleinem Bruder (6. Schuljahr) über die Schulter schaute und sah, wie flink er sich im Internet zurecht fand, wie er einen Teil seiner Hausaufgaben per Internet abgab. Seine Lehrerin motiviert ihn und seine Mitschüler, Texte zu schreiben und online zu setzen. Desweiteren motiviert sie die Kinder zum Lesen und sie können dann freiwillig Fragen per Internet beantworten. Es macht ihm viel mehr Spaß, etwas auf dem Computer zu schreiben wie mit der Hand und er fühlt sich bestätigt, weil seine Freunde seine Texte lesen können. Der Umgang mit Computern und Internet ist für ihn selbstverständlich, während es für mich erst eine Überwindung war. Selbst im Unterricht versucht die Lehrerin den Kindern den Umgang mit dem Computer zu erleichtern: einmal die Woche schreiben die Kinder ihre Texte auf dem PC, lernen so ihre Texte zu formatieren.
www.antolin.de oder www.blindekuh.de oder www.la-conjugaison.fr
November 2008
„Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden“
Ich habe das Buch Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden von Steven Johnson gelesen und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Der Autor versucht uns eine ganz neue Sichtweise darzulegen. Bisher hieß es immer wir seien in einer Abwärtsspirale, wir würden immer mehr verblöden durch TV und Computerspiele, wir wurden zu nichtsnutzigen „Couchpotatoes“ mutieren. Doch er behauptet: „ Die Massenkultur wird immer anspruchsvoller und verlangt Jahr für Jahr größere kognitive Leistungen von uns. Man könnte von einer Art positiver Gehirnwäsche sprechen.“ ( Johnson, 2005). Ich habe mich nach der Lektüre dabei ertappt, als ich Criminal Minds geschaut habe, ob es wirklich zutrifft, was der Autor behauptet. Seiner Meinung nach haben sich die Handlungsstränge vermehrt, es gibt mehre Beziehungen zwischen den verschiedenen Personen, mehrere Andeutungen zu früheren Folgen oder Geschehnissen. Und tatsächlich wurde mir bewusst, dass ich diese Vielsichtigkeit mag, die in den Sitcoms verborgen ist. Selbst wenn die Folge vorbei ist, grübele ich manchmal über den Ausgang der Folge.
Nach der Lektüre des Buches erstellte ich Lektürenotizen, damit ich mich später noch erinnere, welche Ausdrücke der Autor gebrauchte, welche Themen er bearbeitete. Ich erstellte eine Tabelle mit zwei Spalten, die ich nun für alle Lektürenotizen gebrauche.
Zoho.com
Im Kurs vom 4 November haben wir die Website http://zoho.com entdeckt und ich war wirklich erstaunt, dass es möglich ist, Texte und Präsentationen über das Internet zu erstellen ohne Zugang zu den üblichen Programmen wie Word oder PowerPoint zu haben.
FlauntR.com
Desweiteren haben wir die Seite www.flauntR.com kennengelernt. Hier können wir unsere Fotos in tolle Postkarten verwandeln und sogar drucken lassen. All diese Seiten habe ich bisher noch nicht gekannt und habe sie auch meiner Familie gezeigt. Es ist schon überraschend, was sich alles auf dem Web 2.0 befindet.
Eine neue Erkenntnis habe ich auch bekommen, was das pdf Format betrifft. Irgendwie hatte ich mir gedacht wenn ich anstelle von .doc einfach .pdf dranhänge, hätte ich ein PDF Format. Leider wurde ich etwas Besserem belehrt ;-) inzwischen habe ich mir ein Free PDF Writer heruntergeladen.
PrintScreen
Im selben Kurs hat man uns auch gezeigt, wie wir mit PrintScreen arbeiten können. Dies ist besonders interessant bei Powerpoint Präsentationen sowie um Dokumente zu illustrieren. (TCL 6.2 New Media, Seminar 3).
http://www.slideshare.net/tiiiinchen/seminar3mediaapprendre-avec-et-par-les-nouvelles-technologies2008114-presentation/
Temps de terrain
Während den drei Wochen in der Schule haben wir manchmal Arbeitsblätter für die Kinder vorbereitet und viel mit Bildern gearbeitet, weil wir in einem ersten Schuljahr waren. Als etwas knifflig hat sich das Vorbereiten eines Liesblattes herausgestellt, denn wir mussten die Bildchen mit dem Text in Einklang bringen. Für den Rechenunterricht stellten wir ein Arbeitsblatt mit Stäbchenrechnungen her. Wir lernten auch, dass wir die Schrift „Comic Sans Ms“ benutzen sollten, weil hier das a richtig ausgeschrieben wird: a (Arial) und a (Comic Sans MS). Dies ist einfacher für die Kinder.
Flickr.com
Im Fernsehen wurde letztlich Barack Obama gezeigt, der seine Fotos auf www.flickr.com veröffentlicht. Er benutzt dieses Medium, um den Menschen näher zu kommen, um sich vom Bild des steifen Politikers zu lösen. Auf flickr.com finden wir Fotos von seiner Familie, von seinem Alltag, von seinem Wahlkampf. Dies zeigt, dass das Internet inzwischen unersetzlich geworden ist. Nicht nur Fernsehen, Zeitungen oder Radio spielen eine wichtige Rolle, sondern auch vermehrt das Internet. Dieses neue Medium, besonders das Web 2.0, erlaubt den Menschen aktiv am Geschehen teilzunehmen. Auf flickr können alle Benutzer ihre Fotos posten, ihre eigene Seite herstellen, genauso wie der neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten.
Scanner
Nach dem neuen Laptop, einem Fotoapparat habe ich mir auch einen neuen Drucker-Scanner zugelegt. Anfangs dachte ich, dass es mir ihn nicht wirklich brauchen wurde, doch inzwischen habe ich auch in diesem Punkt meine Meinung geändert. Besonders während des „temps de terrain“ griff ich desöfteren auf den Scanner zurück, um einzelne Seiten aus Büchern zu scannen und dann weiter zu verarbeiten. Wir waren ja zu zwei im Praktikum und es war manchmal von Nutzen, der Partnerin verschiedene Dokumente zu mailen oder der Lehrerin.
In der Zeitung „Luxemburger Wort“ habe ich anfangs Oktober einen interessanten Artikel über das Web 3.0 gelesen. Ich dachte mir, dass dieser Artikel vielleicht von Nutzen in meinem Dossier réflexif sein könnte. Ich habe in gescannt und gespeichert, damit er immer wieder abrufbar ist.
Neue Medien und „alte Medien“
Am 30. Oktober 2008 war Herr Bob Reuter zu Gaste bei dem Radiosender 100,7 zum Thema „Schoul am Liewen – Media“. Die Sendung drehte sich hauptsächlich um den Gebrauch der neuen Medien in Schulen, aber auch um die Ausbildung der zukünftigen Lehrer. Dieser Beitrag hat also uns Studenten direkt betroffen, denn wir sind in der Ausbildung, wir müssen lernen e-kompetent zu werden und sollen später im Unterricht den Computer sowie den Umgang mit neuen Medien den Schülern zu erleichtern.
http://100komma7.lu/index.php?page=efiche&eid=61757&month=10&day=30&year=2008
Dezember 2008
Inhaltsverzeichnis / Deckblatt
Für das Layout vom Projet de découverte sowie für die verschiedenen Hausarbeiteten habe ich mehr näher mit den verschiedenen Funktionen von Word beschäftigt und herausgefunden, dass es schon festgelegte Deckblätter gibt sowie wie ein automatisches Inhaltsverzeichnis. Das Programm passt das Inhaltsverzeichnis den Seiten an, und wir müssen dies nicht mehr manuell machen.
(TCL 5: Schooling, Semesterarbeit).
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